Neues aus der Gemeinde

Erstellt am 31.01.2021

Läuten für den Frieden

Warum läuten die Glocken donnerstags von 18.24 Uhr bis 18.30 Uhr?

Auf der letzten Pfarrkonferenz wurde beschlossen, dass innerhalb des Kirchenkreises Minden wöchentlich jeden Donnerstag von 18.24 Uhr bis 18.30 Uhr, als Zeichen für den Frieden geläutet werden soll.
Immer donnerstags, weil der Angriffskrieg gegen die Ukraine auf einem Donnerstag begann, und immer um 18.24 Uhr, weil der 24. Februaur der erste Kriegstag war.
18.24 Uhr ist außerdem eine Zeit, bei der jede/r fragt, warum jetzt geläutet werde.
Das Friedensgeläut soll fortgesetzt werden, solange der Krieg anhält und dient zur Mahnung gegen den Krieg aber natürlich auch der Einladung an jede/n, für den Frieden zu beten.

Kranzniederlegung an der Stele

Auch dieses Jahr wurde am 27. Januar den Opfern des Nationalsozialismus gedacht. Am Holocaust-Gedenktag beteiligten sich die Konfirmaninnen und Konfirmanden, der Heimatverein Kleinenbremen und einige Gemeindemitglieder.Es wurde ein Kranz und Blumen an der Stele abgelegt.

Blumen für die Opfer des Nationalsozialismus

Blumen an der Stele

Am 27. Januar, dem Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus, versammelten sich einige Gemeindemitglieder an der Stele neben der Kirche.
Pfarrer Ekkehard Karottki erinnerte an alle Opfer des Nationalsozialismus hier in Kleinenbremen mit den Worten von Roman Herzog:
„Die Erinnerung darf nicht enden; sie muss auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen. Es ist deshalb wichtig, nun eine Form des Erinnerns zu finden, die in die Zukunft wirkt. Sie soll Trauer über Leid und Verlust ausdrücken, dem Gedenken an die Opfer gewidmet sein und jeder Gefahr der Wiederholung entgegenwirken.“
Es wurden Blumen und Gestecke an der Stele niedergelegt.